
Heute darf ich Günther Jakobs ein freiberuflicher Illustrator und Grafiker bevorzugt für Kinderbücher zu einem Interview begrüßen.
Mir hat das Interview sehr viel Spass gemacht und ich hoffe ihr verfolgt es mit genausoviel Begeisterung wie ich
1. Hallo Günther, kannst Du dich unseren Lesern kurz vorstellen?
Ich bin freiberuflicher Kinderbuchillustrator und lebe mit meiner Frau und zwei Kindern in Münster. Gebürtig stamme ich aus der Nähe von Bonn. Nach Münster hat es mich durchs Design-Studium gezogen.
2. Du bist Illustrator, was kann man darunter verstehen?
Ich zeichne Bilder (mit Pinsel und Stift aber auch mit Grafiktablet und Computer) zu eigenen Geschichten und Texten anderer Autoren, hauptsächlich Kinderbücher.
3. War es dein Lebenstraum als Illustrator zu arbeiten?
Lebenstraum ist zu viel gesagt. Ich wäre auch gerne Astronaut geworden
Aber es war ziemlich früh klar, dass ich beruflich etwas machen will, das mit dem Zeichnen und Entwerfen zu tun hat.
4. Hast du sehr oft das Zeichnen geübt ?
Das ist für meinen Beruf das wichtigste. Niemand wird schon als Zeichner geboren.
Zeichenpraxis ist einfach die Grundlage.
Wenn ich Pianist werden will, muss ich selbstverständlich viele Stunden am Tag üben (für mich ist da der Zug leider schon abgefahren).

5. Auf welches deiner Kinderbücher-Werke bist du besonders Stolz?
Im Moment bin ich sehr stolz, mit Max Kruse an Urmel-Büchern arbeiten zu dürfen.
Zwei Bilderbücher sind bereits erschienen. Es folgen aber noch spannende, neue in naher Zukunft! Urmel war schon als Kind einer meiner Helden.
6. Wolltest du die Selbständigkeit schon aufgeben?
Ganz am Anfang hatte ich Zweifel an der Selbständigkeit. Ich habe mir zur Beruhigung einen Plan B ausgedacht, auch zur Beruhigung meiner Eltern. Aber ich wollte nie wirklich aufgeben.
7. Könntest du dir auch Vorstellen Kinderspiele zu illustrieren z.B für das iPhone oder iPad?
Das kommt immer auf die Spiele selbst an. Generell finde ich die neuen Möglichkeiten sehr spannend. Es wurden übrigens auch schon zwei meiner illustrierten Bilderbücher als Bilderbuch-Apps mit spielerischen Ansätzen umgesetzt :
„Abc, abc, Arche Noah sticht in See“ und “Schmuh und Schmatz“ (Tigerbooks).
8. Kannst du noch ein paar Tipps an Anfänger der Illustrationsszene mitgeben?
Bleibt hartnäckig, authentisch und bringt Eure Illustrationen dazu, das auszusagen, was ihr aussagen möchtet!
9. Möchtest du unseren Lesern noch etwas mitteilen?
…mmh… meine homepage: www.guentherjakobs.de
Auch wir bedanken uns für das tolle Interview und den spannenden Einblick in die Welt der Illustratoren.
Heappy Coding!








Verlinkungen innerhalb eines Textes sind auf Touch-Geräten oftmals nur schlecht zu bedienen. Vor allem, wenn mehrere in räumlicher Nähe zueinander auftreten (z.B. Linklisten). Daher rate ich, auf verlinkte Wortgruppen zu verzichten und stattdessen auf klar erkenn- und bei entsprechender Größe auch besser bedienbare Buttons zu setzen. Als Faustregel für die minimale Buttonhöhe kann z.B. bei iOS-Geräten z.B. 30px (Standard) bzw. 60px (Retina) gelten.
Mehrseitige Inhalte könnten auch auf mobilen Geräten zwar prinzipiell über Paginations-Links/-Buttons navigiert werden. Allerdings kann eine Seitenweise Navigation bei Touch-Geräten sehr viel Eleganter über eine horizontale Blätter-Geste mit dem Finger gelöst werden. Dies entspricht eher den Möglichkeiten dieser Geräte und ist vom Nutzer inzwischen gelernt. Bei der Interfacegestaltung sollte jedoch darauf geachtet werden, dass der Nutzer auch erkennt, wann er blättern kann. Dies kann z.B. über Pfeile, subtile Schatten am Seitenrand oder z.B. angeschnittene Inhalte angedeutet werden. Letzteres ist beispielsweise ein vorherrschendes Design-Merkmal des Windows Metrodesigns.
Dropdowns, wie man sie von Webseiten und Desktop-Software kennt, die sich ausklappen, haben im Appdesign nichts zu suchen. Dies mag logisch erscheinen und nicht extra erwähnenswert, aber ich habe schon so manches in App-Konzepten gesehen, daher erwähne ich es dennoch. Je nach Betriebssystem gibt es entsprechende Alternative Beidnelemente, wie das „Picker“-Rad bei iOS oder scrollbare Listen, die sich über das Interface legen, wenn man den Auswahlbutton antippt. Diese sollten auch verwendet werden.
Auch diese Geste hat sich über Apples Marketing schnell verbreitet und darf als allgemein bekannt gelten. Mit ihr ist es möglich, Inhalte zu vergrößen, indem man sie mit zwei Fingern „auseinanderzieht“ – oder umgekehrt zu verkleinern. Diese Geste bietet sich dann an, wenn Information dargestellt werden soll, die großflächig und detailiert ist (klassisches Beispiel wäre eine Landkarte). Das Hinaus-Zoomen erleichtert es dem Nutzer den Überblick zu bewahren. Auch wenn die Verfügbarkeit dieser Geste nicht auf den ersten Blick sichtbar ist, so ist sie doch inzwischen so bekannt, dass diese oft über einfaches Probieren entdeckt wird. Idealerweise sollte man den Nutzer trotzdem auf eine solche Möglichkeit hinweisen.